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KRANKHEITSLEHRE
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[Herz/Kreislauf]-[Verdauung]-[Leber/Galle]-[Pankreas]-[Darm]-[Lunge]-[SHT]-[Niere]-["Wunde"]
| 1. Herz-Kreislauferkrankungen: 1.1. Herzinsuffizienz: Def.: „ Unfähigkeit des Herzens, das venöse Angebot ohne Rückstauung in das arterielle System zu fördern“. 1.1.1. Ursachen der Herzinsuffizienz: - Schädigung des Herzmuskels, z.B. O2 Mangel durch Herzinfarkt, Entzündung, Hypertonie - Herzklappenfehler, z.B. Stenose, Insuffizienz - Rhythmusstörungen - Mechanische Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit, z.B. Perikarderguß, Perikarditis 1.1.2. Insuffiziensarten: - Linksinsuffizienz = Leistungsminderung der linken Kammer ( -> Lungenödem!) Symptome: Dyspnoe, Orthopnoe, Zyanose, Stauungsbronchitis, Asthma cardiale - Rechtsinsuffizienz = Überlastung des rechten Herzens; Einengung des Lungenkreislaufs. Stauung im venösen Gebiet! Symptome: Halsvenen.-, Leber-, Pfortaderstau bis zum Aszites, Ödeme, Nykturie Behandlung: “3D“ = Digitalis, Diuretika, Diät 1.2. Herzrhythmusstörungen: 1.2.1. Adam-Stokes-Anfall: 1.3. Entzündliche Herzerkrankungen: 1.5. Herzinfarkt: 1.6. Angina-Pectoris: |
| 2. Verdauungskrankheiten: 2.1. Erkrankungen der Speiseröhre: (Ösophagus) Häufige Symptome: -Dysphagie: Passagehemmung geschluckter Speisen (40% bei Tumoren, Entzündungen, Stenosen , Fremdkörper oder Divertikel). -Sodbrennen: brennender Schmerz durch Rückfluß von Magensaft in unteren Speiseröhrenabschnitt. -Singultus: Schluckauf“, ausgelöst durch plötzliche Zwerchfellkontraktion. -Regurgitieren: Aufstoßen und Erbrechen von unverdauter Nahrung. (Bei: Divertikel, Stenosen, Achalasie, Karzinom). -Hämatemesis: Bluterbrechen. 2.1.1. Divertikel: Def.: Sackartige Ausstülpung der Speiseröhrenwand Zwei Arten möglich! - Pulsionsdivertikel (Entstehen durch Druck von innen bei angeborener Muskelschwäche) - Traktionsdivertikel (Entstehen durch Zug von außen infolge entzündlicher Prozesse) Klinik: Fremdkörpergefühl, Dysphagie, Regurgitieren. Diagnostik: Röntgen und Endoskopie 2.1.2. Achalasie: Def.: Funktionelle Passagebehinderung des Ösophagus durch ausbleibende Erschlaffung des Schließmuskels an der Kardia. Ursachen: Hormonell, psychisch und neurogen degenerativ Klinik: Dysphagie, Druckgefühl, retrosternale Schmerzen, Regurgitieren Diagnostik: Röntgen (typischer Röntgenbefung: „Rotweinglas“-förmiger Ösophagus) Therapie: Mechanische Dehnung durch Ballonsonde, Nitropräparate oder Kalziumantagonisten 2.1.3. Ösophagus-Karzinom: Def.: Überwiegend Plattenepithel-Karzinom, bevorzugt Männer nach dem 60. Lebensjahr. Lokalisation typisch an den 3 physiologischen Engstellen des Ösophagus. Ursachen: Meißt Nikotin und Alkoholabusus Klinik: Schluckstörungen, Regurgitieren, frühe Metastasierung! Diagnostik: Endoskopie und Biopsie Therapie: nur ca. 30% operabel, da frühe Metastasierung in die Lymphbahn. Merke: Wegen der schlechten Prognose und der uncharakteristischen Frühbeschwerden, muß bei allen unklaren Schluckbeschwerden nach dem 45. Lebensjahr ein Karzinom ausgeschlossen werden. 2.1.4. Ösophagitis: (Gastroösophageale Refluxkrankheit) Def.: Häufige Begleitkrankheit bzw. Komplikation vieler Ösophagus- und Magenerkrankungen. Ursache: Schädigung der Schleimhaut durch Rückfluß von Magensaft oder Galle. (Häufig bei: Alkoholabusus, Immunschwächeerkrankungen, Zytostatika- und Kortisontherapie) Klinik: Retrosternale Schmerzen, Sodbrennen, saures Aufstoßen, Singultus. Therapie: Konservativ: mit „Magensäureblockern“ (Alkohol- und Rauchverbot) 2.2. Erkrankungen des Magens: - chronische Gastritis. |
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3. Erkrankungen der Leber/Galle: 3.1.1. Hepatitis-A: 3.1.2. Hepatitis-B: 3.1.3. Hepatitis-C: 3.1.4. Hepatitis-D: 3.2. Gallenblasen- und Gallenwegserkrankungen: 3.2.2. Cholezystitis: 3.2.3. Cholangitis: |
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4. Erkrankungen des Pankreas: (Bauchspeicheldrüse) 4.3. Pankreaskarzinom: |
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5. Darmerkrankungen: 5.1.1. Mechanischer Ileus: 5.6. Kolonkarzinom: 5.7. Durchblutungsstörung der Mesenterialgefäße: |
| 6. Erkrankungen der Atmungsorgane: Allgemein unterscheidet man zwischen: -obstruktiven- (=verschließende), -restriktiven- (=einschränkende) -und Diffusionsstörungen- (=Gasaustauschstörung). Leitsymptome bei Lungenerkrankungen sind: 6.4. Pleuraerguß und -empyem: 6.6.1. Asthma bronchiale: 6.9. Lungenembolie: 6.10.1. herdförmige Fibrosen: 6.10.2. diffuse Fibrosen: |
| 7. Schädelhirntrauma: Def.: Klinisch faßbare Schäden des Hirngewebes und/oder Verletzung der Blutgefäße im Schädelinneren. 7.1. Gedecktes Hirntrauma: 7.2.4. Subarachnoidale Blutung: 7.2.5. Offenes Schädelhirntrauma: |
| 8. Die Niere: 8.1. Hauptaufgaben der Nieren: |
| 9. Chirurgie: "Die Wunde" Def. Wunde: eine Beschädigung von Gewebe durch äußere Einwirkung. 9.1. Arten von Wunden: 9.1.1. mechanische Wunden: Schürfwunde; Schnittwunde; Stichwunde; Platzwunde; Rißwunde; Bißwunde; Quetschwunde ; Schußwunde; Ablederung; Kratzwunde; Pfählungsverletzung 9.1.2. Thermische Wunden: Verbrennungen; Erfrierungen 9.1.3. Chemische Wunden: Säure- und Laugenverätzungen; Giftstoffeinwirkungen 9.1.4. Strahlenwunden: Röntgenschäden; Schäden durch Strahlentherapie; Schäden d. ionisierende Strahlen 9.2. Wundheilung: Die physiologische Wundheilung kann: a. Primär oder b. Sekundär erfolgen. 9.2.1. Primäre Wundheilung: ( p.p. = Sanatio per primam intentionem) - Zusammenwachsen der Wundränder unter Bildung einer minimal kleinen Bindegewebsbrücke. Dies ist die erwünschte, optimale Wundheilung, die nach jedem chir. Eingriff oder Trauma angestrebt wird. Voraussetzungen dafür: - direktes Zusammenbringen der Wundränder (Naht) - saubere und frische Wunde - Wunden jünger als 6 Std. Ablauf der primären Wundheilung: 0 - 4. Tag: Auffüllung der Wunde mit Blut, Thromben und Fibrin Exudationsphase - 5. - 14.Tag: Bildung von Granulationsgewebe und Kollagenfasern Proliferationsphase ab 15.Tag: Stabilisierung der Kollagenfasern + Abschluß der Wundheilung = Regenerationsphase 9.2.2. sekundäre Wundheilung: ( p.s. = Sanatio per Sekundam intentionem) - Heilung aus der Tiefe mit Bildung von sichtbarem Granulationsgewebe. Wundränder klaffen auseinander und bilden eine untersch. Große Narbe. Voraussetzungen dafür sind: - Keimbesiedelung - Wunden älter als 6 Std. Störungen der Wundheilung: Verschiedene Lokale und allgemeine Einflüsse verzögern die norm. Wundheilung: Fremdkörper; Wundinfektionen; Hämatome; Geringe Schonung; Hohes Lebensalter; Eiweiß/Vitamin-C-Mangel; Anämie; Diabetes; Kortison u. Zytostatika-Therapie Wundversorgung: Ziel: keine Infektion; primäre Wundheilung. Vorgehen: |
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